Jedes Jahr findet in Eppertshausen am 1. Advent der traditionelle Grenzgang statt.
Der Grenzgang geht auf die Gepflogenheit zurück, daß jährlich geschaut wird ob nicht die Nachbarn die Grenzsteine versetzt haben……
Seit 1999 werden die Teilnehmer des Grenzganges vom DRK OV Eppertshausen versorgt, zuvor waren es die Kameradinnen und Kameraden vom DRK aus Langstadt.
Vor dem Ausbruch der Corona Pandemie bereiteten wir immer zwischen 200-250 Portionen frisch gekochten Eintopf aus der Feldküche.
Dieses Jahr werden wir den Teilnehmern einen in der Küche der Bürgerhalle frisch gekochten, leckeren Gemüseeintopf anbieten, wenn sie dort zum Abschluß vom Grenzgang durchgekühlt ankommen.
Natürlich gibt es dazu auch Wurst und Brötchen, sofern gewünscht.
Wir laden Sie herzlich ein, kommen Sie vorbei und probieren Sie unseren leckeren Eintopf.
Der Grenzgang ist für uns Eppertshäuser DRKler immer wieder eine sehr gern genutzte Gelegenheit, unser Verpflegungsteam in Übung zu halten und auch neue Einsatzkräfte in den Abläufen eines Verpflegungseinsatzes und der Verpflegungsausgabe auszubilden. Gerade auch die Einsätze der letzten Jahre -z.B. der Waldbrand in der MUNA Münster oder die Unwetter wie im Ahrtal- haben gezeigt, wie wichtig gut ausgebildete und eingeübte DRK-Verpflegungskräfte sind. Im Unwettereinsatz Ahrtal hatten ehrenamtliche DRK-Einsatzkräfte über mehrere Wochen täglich bis zu 10.000 Portionen Verpflegung zubereitet und ausgegeben. Das dazu notwendige Einsatzgerät -wie z.B. Feldküchen, Zubereitungszelte, Trinkwasserversorgung, Abwasserlogistik- wurde auf einem Groß-Parkplatz
aufgebaut und betrieben. Eine organisatorische wie logistische Meisterleistung. Bei diesem Einsatz waren auch wir Eppertshäuser DRKler beteiligt, ohne “know-how” geht das allerdings nicht.
Am Grenzgangwochenende und am Wochenende zuvor werden daher etliche Rotkreuzler im Ort zu sehen sein, die sich auf den Verpflegungseinsatz vorbereiten und am 30.11. dann in der Bürgerhalle den Eintopf frisch zubereiten.
Wir danken der Gemeinde für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, das Haus der Vereine für die Ausbildung und die Küche der Bürgerhalle zu nutzen.








